Handball-Power aus Balingen


Balingen ist gemütlich,
und ich kann mir gut vorstellen, dass man sich hier wohlfühlt. Balingen ist aber auch sportlich: Der ganze Ort ist aus dem Häuschen,
wenn’s um diese Kugel geht. Und da verstehen die Balinger
auch keinen Spaß. Die “Gallier von der Alb”
heißen die Handballer. Einen davon
hole ich jetzt daheim ab. Christoph Foth ist 25 Jahre alt und gehört zum festen Kader
des HBW Balingen. Ursprünglich kommt er aus Ostdorf,
studiert in Tübingen, ist aber durch und durch Balinger! Balingen ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, habe
Familie und Freunde hier. Ich bin deshalb sehr verbunden mit
dem Ort. Außerdem konnte ich hier mein Hobby
zum Beruf machen. Ich kann in der Halle, in der ich
fast das Laufen gelernt habe, Handball spielen. Handball-Größen
wie Pascal Hens und Martin Strobel sind seine Mannschaftskameraden: Seit 4 Jahren gehört er zu ihnen, vorher war er sogar
in der Juniorennationalmannschaft. Der langjährige HBW-Co-Trainer
Ekkehardt Nothdurft freut sich
über seinen Schützling. Sie kennen ihn schon sehr lange, was
ist er für ein Typ? Er ist ein ganz Bodenständiger, von
hier. Er spielt schon seit der Jugend
hier. Er war bei uns in den
Auswahlmannschaften. Er hat in allen Jugendmannschaften
gespielt. Zum Glück ist er nun auch in der
ersten Mannschaft. Ich bin schon immer dabei. Ich glaube, ich spüre auch, was es
heißt, Balinger zu sein. Ich war selbst als kleiner Junge in
der Halle. Mittlerweile darf ich hier selbst
mitspielen. Etwas Besonderes ist er
auch für seine Kollegen, betont sein Vorbild, der langjährige
Nationalspieler Martin Strobel. Er wirkt auf dem Spielfeld oder auch
außerhalb immer etwas ruhiger. Aber wenn es ins Spiel geht, ist er
gut dabei. Er ist trotzdem immer sehr besonnen. Sein Jurastudium hat er im
Hintergrund. Das merkt man auch bei
Streitigkeiten in der Mannschaft. Er weiß immer einen Ausweg. Sieben Mal Training in der Halle, das ist nur ein kleiner Teil
im Leben des Abwehrspielers. Der Jurastudent
steht kurz vor dem Staatsexamen. Das braucht sehr viel Disziplin. Zum Training gehört auch etwas
Krafttraining. Wie oft macht man sowas? In der Woche dreimal, manchmal auch
in der Halle gemeinsam. Energie auch für sie: Die Balinger
A-Jugend spielt Bundesliga. Und er ist ihr Trainer. Als Übungsleiter
arbeitet er seit der Zeit als er selbst noch
ein junger “Gallier” war. Für mich war klar, dass ich das
mache. Ich wollte dem Verein etwas
zurückgeben. Denn er hat für mich viel Zeit
investiert. Jeder ist mit Herzblut dabei hier. Die Jungs nehmen so viel mit, nicht
nur das Handballerische. Sie entwickeln auch ihre
Persönlichkeit, haben Spaß. Man merkt ihm an, dass er ein sehr
hohes Fachwissen hat. Es ist seine Paradedisziplin. Er weiß, mit uns umzugehen. Er ist ein sehr junger Trainer. Es macht viel Spaß, mit ihm. Christoph Foth weiß selbst nur
zu gut, wie wichtig ein Trainer ist, der anspornt, fordert und fördert. Und: Die Mannschaft macht stark! Die gehen zusammen in eine Klasse. Die machen auch unabhängig vom
Training viel zusammen.

2 thoughts on “Handball-Power aus Balingen

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