Interview SRF 20180530 Handball EM-Qualifikationsspiel Schweiz vs. Kroatien


Die Chance wäre da gewesen, jetzt hat es nicht geklappt. Wie gross ist der Frust? Die Enttäuschung ist wahnsinnig gross. Es ist ein Traum der geplatzt ist. Warum ist er geplatzt? Das ist eine ganz schwierige Frage, vor allem in diesem Ausmass und in dieser Höhe, in welcher diese Niederlage ausgefallen ist. Da müssen wir jetzt sehen, warum das so war. Wir hatten ideale Voraussetzungen. Momentan ist es für mich unbegreiflich, dass wir so vom Platz gehen. Es hat aus meiner Sicht schon schlecht angefangen, waren es die Nerven, die man nicht im Griff hatte? Oder wie ist dieser Start zu erklären? – Ja, das stimmt. Es war von Anfang an schwierig für uns ins Spiel zu finden. Irgendwie hat die Abwehr nie richtig funktioniert. Wir kamen mit den Goalies nie richtig in einen Flow. Das hat uns im ganzen Spiel gehindert. Es war wirklich ein schwieriger Start, welcher sich durch das ganze Spiel hindurchgezogen hat. Wenn man jetzt dieses Spiel vergleicht mit dem Spiel gegen die Ukraine, wo es einfach gelaufen ist, ist heute einfach irgendwie der Wurm drin gewesen, oder wie kann man das vergleichen? Man spielt sich manchmal in einen Flow. Dann wächst das Selbstvertrauen und es kommt das eine mit dem anderen. Das war heute leider nicht so. Wir wollten uns in der Pause nochmals aufraffen und sagten wir glauben dran, wir können das schaffen. Aber irgendwie wollte es heute nicht sein. Jetzt ist es wirklich sehr enttäuschend für uns ausgefallen. – Wie ist jetzt der Glaube daran, dass es doch noch klappen kann? Die Chancen sind klein, aber sie sind noch da. – Ja, sie sind sehr klein. Im Sport sagt man nie nie. Aber wir sind jetzt erst mal platt und müssen das verarbeiten.

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